Familienanzeigen

Hier finden Sie künfitig alle Informationen über bekanntgewordene Familienereignisse nach Erscheinen des letzten  Bandes der Weprowatzer Heimatblätter im Oktober 2016.

 

Wenn Sie eine Veröffentlichung wünschen, dann senden Sie bitte die entsprechende Information an Heinz Kaldi: heinz.kaldi@weprowatz.de

 

Jakob Schwärzler *1926, dahinter der Sohn seiner Schwester Susanna, Josef Seipl *1941

Zum Tode von Jakob Schwärzler

 

Jakob Schwärzler, wohnhaft in der Erzgebirgestraße 32 in 47445 Moers, zuletzt wohnhaft im Seniorenzentrum "Willy-Brandt-Haus" in Moers, ist am 6. Januar 2017 im Alter von 90 Jahren verstorben. Nur 7 Tage später, am 13. Januar 2017, ist auch seine Ehefrau Jolanka Schwärzler geb. Tamajka ihm nachgefolgt.  

Jakob Schwärzler wurde am 23. Mai 1926 als Sohn von Konrad Schwärzler und Magdalena, geb. Rentz in Weprowatz geboren. Zusammen mit seiner um 6 Jahre älteren Schwester Susanna wuchs er in der Hinteren Reihe 44 in Weprowatz auf und besuchte dort die Schule. Ab Herbst 1944 bekam die Familie die Auswirkungen des II. Weltkrieges hart zu spüren.

Im September 1944 wurde Jakob Schwärzler 18-jährig zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Im Mai 1945 kam er in jugoslawische Gefangenschaft, die drei Jahre lang bis Mai 1948 dauerte. Daran schlossen sich zwei Jahre Untertagearbeit in der Steingrube Beočin, Syrmien in Jugoslawien, einundeinhalb Jahre Dienst im jugoslawischen Heer und weitere vier Jahre Untertagearbeit in der Steingrube Beočin an. Dort heiratete er im Jahr 1949. Dann endlich im Juni 1955 fand die Umsiedlung nach Deutschland statt und nach kurzem Aufenthalt im Durchgangslager fand er bereits im August 1955 wieder Untertagearbeit bei Rheinpreussen Schacht IV in Moers in Nordrhein-Westfahlen. Ab Januar 1972 bis in den Eintritt in Vorruhestand 1978 war er als Ausbilder der Bergleute tätig.

Sein Vater Konrad Schwärzler wurde 1944 zur Zangsarbeit nach Russland verschleppt und ist dort 1946 im Lager Karbonit verstorben. Seine Schwester Susanna *1920, die mit Johann Seipl *1910 verheiratet war, starb im Dezember 1945 im Lager Weprowatz.

Nachruf auf Prof. Pater Dr. Michael Krämer

 

Kurz vor seinem 94. Geburtstag ist Michael Krämer nach einem erfüllten Leben als Ordensmann, Priester und Lehrer der Theologie am 11. Dezember 2016 im Kloster Benediktbeuern verstorben.

Am 3. Januar 1923 erblickte er in Kernei (serbisch: Krnjaja) in der Batschka als Sohn von Georg Krämer *1888 in Weprowatz und Katharina Ott *1895 in Kernei das Licht der Welt. Die Familie wohnte in Kernei, in seiner Kinder- und Jugendzeit jedoch war Michael in den Ferien oft zu Besuch bei seiner Großmutter Veronika Krämer geb. Fath und bei seiner Cousine Eva Weißbarth geb. Krämer in Weprowatz. Mit Begeisterung erzählte er bis ins hohe Alter von diesen Aufenthalten in Weprowatz. Er fühlte sich mich Weprowatz immer verbunden.

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Zagreb trat er in die kroatische Ordensprovinz der Salesianer Don Boscos ein; am 12. Oktober 1941 legte er die ersten Gelübde ab und konnte 2011 sein 70-jähriges Ordensjubiläum im Kloster Benediktbeuern feiern.

Michael Krämers Theologiestudium wurde durch eine mehrjährige Haft in kommunistischen Gefängnissen unterbrochen. Erst 1953 durfte er aus Jugoslawien ausreisen. Über die damaligen Ereignisse, die er sich nur durch göttliche Fügung erklären konnte, hat er ein bewegendes Büchlein unter dem Titel „Meine Rettung aus den Fängen des Kommunismus“ veröffentlicht.

Nach dem Abschluss des Theologiestudiums in Turin empfing er am 5. August 1956 im Benediktinerkloster St. Ottilien die Priesterweihe. Es folgte ein Spezialstudium am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom, wo Pater Krämer 1968 zum Doktor promoviert wurde. Von 1960 an bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1989 dozierte er Neues Testament an der Benedikt­beurer Salesianerhochschule.

Am 16. Dezember 2016 wurde der Verstorbene auf dem Friedhof der Salesianer in Benediktbeuern beigesetzt.

Bernhard Pollich ist verstorben

 

Bernhard Pollich, zuletzt wohnhaft gewesen in 85117 Eitensheim bei Ingolstadt, Buchenweg 5, ist am 21. Dezember 2016 verstorben. Er wurde am 10. Dezember 1931 in Weprowatz als Sohn von Florian Pollich und Maria geb. Ress geboren. Zusammen mit seinem Bruder Florian wuchs er in Weprowatz, Vordere Reihe 171, auf. Nach dem Krieg hat die ganze Familie in Eitensheim in Bayern eine neue Heimat gefunden.

Nachruf auf Adam Heim

 

Plötzlich und völlig unerwartet ist Adam Heim am 9. November 2016 verstorben. Noch am Sonntag, 6. November 2016, nahm er an der Mitgliederversammlung der Landsmannschaft der Donauschwaben Ortsverband Backnang teil und wurde dort für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt. Bei guten und angeregten Gesprächen verbrachte er den Tag zusammen mit seinen donauschwäbischen Landsleuten, von denen er sich quasi verabschiedete. Noch am selben Abend wurde er nach einer Blutung im Gehrin in eine Stuttgarter Klinik eingeliefert, wo er drei Tage später verstarb.

Als einziges Kind von Georg Heim und Katharina, geb. Goll, wurde er am 8. Januar 1929 in Weprowatz geboren. Die Familie wohnte in Weprowatz in der Mittelgasse 196. Er besuchte vier Jahre die Volksschule und anschließend das deutsche Gymnasium in Werbas.

1944 wurde der Vater eingezogen und musste an die Front. Die Großmutter Theresia Goll starb im April 1945 an einer Lungenentzündung. Im Mai 1945 erfolgte die Internierung mit Mutter und Großvater Konrad Goll, der im April 1946 im Hungerlager Gakowa starb. Im November 1946 gelang die Flucht mit der Mutter über Ungarn, Österreich nach Deutschland.

Die Zeit der Internierung und Flucht (1944 bis 1947) hat er aufgeschrieben und in Heft 2/1993 der Weprowatzer Heimatblätter ab Seite 76 veröffentlicht.

Die Familienzusammenführung mit dem Vater fand im August 1947 in Spiegelberg bei Backnang statt; bald danach erfolgte der Umzug nach Backnang, wo er eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann machte. 1953 heiratete er Lotte Erkert. Zwei Söhne, drei Enkel und drei Urenkel gehören zur Familie.

Seine berufliche Tätigkeit als Leitender Geschäftsführer erstreckte sich über 35 Jahre in einem bundesweit tätigen Backnanger Unternehmen. Auch für ehrenamtliche Tätigkeiten im Kath. Kirchengemeinderat (25 Jahre lang) und in weiteren öffentlichen Gremien fand er Zeit.

Die letzten Jahre betreute er Zuhause seine kranke und pflegebe­dürftige Frau und sorgte dafür, dass ihr außerdem therapeutische Hilfe zuteil wurde.

Mit den von einem Sänger einfühlsam gesungenen Liedern „Meine Zeit steht in deinen Händen “ und „Ave Maria“ wurde das Begräbnis am 17. November 2016 umrahmt. Adam Heim wurde im Familiengrab neben seinen Eltern auf dem Stadtfriedhof Backnang zur letzten Ruhe gebettet.

Möge er ruhen in Frieden!

Heinz Kaldi wurde 70 Jahre alt

 

Der Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Weprowatz und der Vorsitzende der Donauschwäbischen Landsmannschaft Ortsverband Backnang, Heinz Kaldi, konnte am 9. November 2016 seinen 70. Geburtstag feiern.

Geboren wurde er am 9. November 1946 als einziges Kind von Jakob Kaldi und Eva, geb. Heim, in Backnang. Der Vater stammt aus Kathreinfeld im Banat und seine Mutter Eva Heim ist die Tochter des Schmieds Jakob Heim und Anna, geb. Pollich, aus Weprowatz, die in Weprowatz in der Mittelgasse 133 wohnten.

Aufgewachsen ist Heinz in Winnenden, hat dort nach der Schulzeit eine Lehre bei der Kreissparkasse absolviert, blieb dieser Institution treu und ging als Leiter der Kreditabteilung in den Ruhestand. Nach der Hochzeit im Jahr 1968 mit Maria Schall, Tochter der Weprowatzer Eheleute Adam Schall und Magdalena, geb. Seipl, zog er nach Backnang. Zwei Kinder – Sohn Stefan und Tochter Katrin – machten die Familie komplett.

Im Laufe seines Lebens war er in vielen Ehrenämtern aktiv tätig. 30 Jahre war er Kassier beim Tennisverein Birkmannsweiler, 8 Jahre Schöffe beim Landgericht Stuttgart. Aber auch in der Doauschwäbischen Landsmannschaft Ortsverband Backnang und bei der Heimatortsgemeinschaft Weprowatz hat er sich in leitender Funktion eingesetzt und viel bewirkt. Er hat die letzten Fahrten nach Weprowatz perfekt vorbereitet und geleitet, die Gedenkstätte auf dem ehemaligen Deutschen Friedhof wurde unter seiner Leitung erstellt, für die Kirche wurden notwendige Reparaturen durchgeführt und auch der Schule Spendengelder für dringende Anschaffungen zur Verfügung gestellt. Dank seines Organisationstalents sind die Projekte, die er in Angriff genommen hat, auch gelungen.

Doch auch nach seinem offiziellen Ruhestand ist er weiterhin als Vorstand bei der Baugenossenschaft Backnang tätig.

Neben seiner vielfältigen Beschäftigung ist jedoch das Reisen in ferne Länder seine große Leidenschaft.

Sein runder Geburtstag wurde gebührend gefeiert.

Wir wünschen dem aktiven Jubilar weiter alles Gute, vor allem stabile Gesundheit.

Zum Tode von Maria Pollich

 

Einen Tag vor ihrem 92. Geburtstag ist Frau Maria Pollich geb. Klumpner am 19. Oktober 2016 verstorben. Sie war in Waiblingen-Beinstein wohnhaft, verbrachte aber die letzten beiden Jahre in einem Pflegeheim.

Als einziges Kind von Franz Klumpner und Anna geb. Heim wurde sie am 20. Oktober 1924 in Weprowatz geboren. In erster Ehe war sie mit Lorenz Klumpner, in zweiter Ehe mit Sebastian Pollich verheiratet. Beide Ehen blieben kinderlos.

 

Günther Weißbarth feierte seinen 60. Geburtstag

 

Obwohl schon in der neuen Heimat „Backnang“ am 21. Oktober 1956 geboren, ist Günther Anton Weißbarth mit der alten Heimat „Weprowatz“ und ihren Traditionen bestens vertraut. Ist er doch der Sohn von Anton Weißbarth und Anna geb. Urnauer, beides Weprowatzer mit Leib und Seele. Er wuchs in der Geborgenheit der Großfamilie mit Großeltern und Urgroßeltern auf, die ihm vorlebten, wie man erfolgreich wirtschaften kann, wenn ein guter Zusammenhalt da ist. Alle haben am gleichen Strang gezogen, waren fast Selbstversorger durch die großen Gärten, das Fleisch lieferten Hasen und Hähnchen, Eier die Hühner, Äpfel, Birnen und weitere Obstsorten sowie das Heu – das Futter der Tiere für den Winter – die Streuobstwiesen. Neben der vielen Arbeit hatten und haben alle Generationen auch viel übrig für die Donauschwäbische Landsmannschaft Ortsverband Backnang, den sie mitbegründet haben und bis heute mit Rat und Tat mitarbeiten. Günther war von klein auf dabei beim Fischputzen für das Backnanger Fischgulasch, das jahrzehntelang in der Garage Urnauer/Weißbarth stattgefunden hat. Auch die Bratwürste werden heute noch im Haus von Günther hergestellt. Aber auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz. Er fühlt sich wohl in der Gemeinschaft und das Tanzbein schwingt er gerne. Mit seiner Ehefrau Beate sind sie Mitglied der Donauschwäbischen Tanzgruppe Backnang.

Die Kinder Alexander, Markus und Anna-Elisabeth bilden die 2. Generation und die Enkelkinder Jan und Lilli bereits die 3. Generation der in Backnang Geborenen.

Er hat an fast allen Reisen zur Kirchweih nach Weprowatz teilgenom­men, hat während der Fahrt im Bus alle Reiseteilnehmer mit Aufstellun­gen über die Herkunft ihrer Familie versorgt und vieles andere mehr.

Auch das Ehrenamt kommt bei ihm nicht zu kurz: Neben der aktiven Mitgliedschaft im Männerballett des Backnanger Karnevalclubs ist er auch als Kirchengemeinderat der Christkönigskirche Backnang und als Schöffe am Landgericht Stuttgart tätig.

Nach der Schulzeit erlernte er den Beruf des Mechanikers. Nach 30 Berufsjahren im Büro als Maschinenbautechniker musste er sich im Jahre 2010 nochmals ganz neu orientieren. Er machte sich selbständig, verlegte seinen Arbeitsplatz teilweise von drinnen nach draußen und betreibt seither „Weißbarths Gartenreinigung“. Die Arbeit in der Natur macht ihm Freude und hält ihn gesund und munter. Leider sind seine Eltern und seine einzige Schwester viel zu früh verstorben.

Sein Geburtstag wurde am 29. Oktober mit einer großen Gästeschar im BKC Vereinsheim gebührend gefeiert.

Wir wünschen Günther weiterhin viel Kraft und gute Gesundheit für kommende Aufgaben.

Stefan Rittner ist nun der älteste Weprowatzer
(ausführlicher Lebenslauf siehe Heft 16 Seite 1354 der Weprowatzer Heimatblätter)

 

Der in Kalifornien in den USA lebende Stefan Rittner ist mit seinen 99 Jahren nunmehr der älteste Weprowatzer. Als fünfter Sohn von Peter Rittner und Elisabeth Unterreiner wurde Stefan am 13. August 1917 in Weprowatz geboren. Er erlernte das Bäcker- und Zuckerbäckerhandwerk und betrieb eine eigene Bäckerei in der Kirchengasse Nr. 65. Er heiratete im Mai 1940 Julianna Rentz. Nach seinem Kriegsdienst und Kriegsgefan­genschaft kam er 1950 zu seiner Familie nach Beinstein bei Waiblingen. Im Jahr 1955 entschloß sich die Familie nach Amerika auszuwanden. Der Neuanfang war hart und schwer. Seine Ehefrau ist 2004 verstorben. Er wohnt und führt seinen Haushalt noch alleine. Seine Tochter Ingeborg und die Söhne Hermann, Peter und Stephen mit ihren Familien wohnen alle auch in Kalifornien und kümmern sich um ihn.

In den Jahren 2005, 2007 und nochmals 2015 nahm der sehr rüstige Stefan Rittner jeweils zusammen mit Kindern und Enkelkindern an den Fahrten zur Kirchweih nach Weprowatz teil. Er konnte Auskunft über frühere Zeiten geben und die Fragen der Mitreisenden über Weprowatz beantworten. Auch hat er beim Heft 25 der Weprowatzer Heimatblätter maßgeblich mitgeholfen, dass alle Personen identifiziert werden konnten, die auf eingesandten Bildern aus der alten Heimat zu sehen waren.

Wir wünschen ihm noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Familie.

Die älteste Weprowatzerin Katharina Distl ist verstorben

(ausführlicher Lebenslauf siehe Heft 22 Seite 2042 der Weprowatzer Heimatblätter)

 

 

Katharina Distl, geb. Kühner, ist am letzten Tag des Jahres 1914 in Weprowatz als Tochter des Schreiners Nikolaus Kühner und Marianna, geb. Pollich, geboren. Im Jahre 1937 heiratete sie ihren Ehemann Josef Distl und wohnte in der Hinteren Reihe 66. Im Oktober 1944 verließen sie Weprowatz. Nach mehreren Zwischenstationen in Mecklenburg, Freiberg/Sachsen und im Grümmer-Lager (einem ehemaligen KZ-Lager für Zwangsarbeiter) in Mühldorf/Inn kam sie mit ihrem Ehemann und der Tochter Katharina dann 1950 nach Veringenstadt im Landkreis Sigmaringen auf die Schwäbische Alb. Am 31. Dezember 2014 konnte sie ihren 100. Geburtstag feiern, wo obiges Bild aufgenommen wurde.

Katharina Distl lebte zuletzt zusammen mit ihrer Enkeltochter Claudia im gleichen Haus. Ihr ging es in ihrem hohen Alter körperlich gut bis sie Anfang Oktober 2016 in ihrer Wohnung gefallen ist. Mit einem Oberschenkelhalsbruch kam sie ins Krankenhaus und musste operiert werden. Kurz danach am 9. Oktober ist sie im 102. Lebensjahr verstorben.

Josef Keßler ist am 22.05.2013 verstorben.

 

Die Beerdigung fand am 27.05.2013 auf dem Waldfriedhof in Zirndorf statt.

 

Einen Nachruf auf Josef Keßler finden sie hier.  >mehr lesen...

Ehrennadel in Gold der Landsmannschaft der Donauschwaben für Paul Scherer

 

Beim Treffen der Heimatortsgemeinschaften Weprowatz und Batsch am 12. Mai 2012 in Sindelfingen wurde Paul Scherer die Ehrennadel in Gold der Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden-Württemberg verliehen. >mehr lesen...